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Lasst uns den Planeten heilen bis 2030

Statt sich nur schuldig zu fühlen, jetzt verantwortlich handeln

Die heutigen Erwachsenen haben die Klimakrise verschlafen. Wir haben uns jahrzehntelang von Politikern mit Versprechungen vertrösten lassen, waren überzeugt, dass unser Dreck politisch korrekt recycelt wird und haben unser Gewissen mit Biogemüse in Jutebeuteln beruhigt. Währenddessen hat sich der Müll in Deutschland verdreifacht und Händler scheffeln Milliarden, indem sie unsere umweltbelastenden Abfälle in Indien, China und Afrika entsorgen und deren Böden, Flüsse und Fische verseuchen. Zunächst treiben wir Raubbau an den Ressourcen dieser Länder und als Dank dafür bekommen sie unseren Müll zurück. Das habe ich nicht gewusst, mag nun der ein oder andere denken. Auch wenn es unangenehm ist zu hören, die meisten wollten es auch gar nicht so genau wissen. Wir wollten blind sein für das Offensichtliche und vor allem unser Leben glücklich genießen, und sei es auf Kosten anderer.

Sie fühlen sich nun schlecht oder gar schuldig? Aufhören! Schuld zerstört. Menschen, die sich schuldig fühlen, verändern gar nichts, sondern rechtfertigen sich nur, um wieder ein guter Mensch sein zu können. Mit Schuldgefühlen will man sein Gewissen reinwaschen, um so weiter machen zu können wie zuvor. Das führt zu mehr Verleugnung und der verzweifelten Suche nach den vermeintlich wahren Schuldigen, die man dann in Menschen anderer Hautfarbe, Religion, Gesinnung etc. zu finden glaubt. Diese Suche führt nur zu mehr Feindseligkeit und Zerstörung. Schuld führt nicht zu verantwortlichem Handeln. Einige fühlen sich gar nicht erst schuldig, sondern verleugnen gleich Ihre Verantwortung –  das ist auch nicht besser. Nun ist es an uns allen, verantwortlich zu handeln! Wir haben kollektiv diesen desaströsen Zustand herbeigeführt und die Frage ist: Machen wir so weiter und hinterlassen unseren Kindern einen fast zerstörten Planeten, oder nehmen wir einen neuen Kurs und heilen diese Erde, selbst wenn es viel Gegenwind und Kritik und Ablehnung bedeutet?

 

Geben wir unsern Kindern ihre Zukunft zurück

Unsere Kinder werden täglich in den Medien mit Angst, Panik und einer Weltuntergangsstimmung gefüttert. Sie haben keine Angst mehr, ob sie wohl erfolgreich, anerkannt und glücklich werden oder gar ihre Träume verwirklichen können. Nein, sie haben Angst, ob sie überhaupt einen Planeten haben, auf dem sie leben können. Ihre Zukunft ist mehr als ungewiss und ihre Gegenwart von Angst zerfressen. Der euphemistische Begriff Klima-Wandelließ uns alle sachte in einen tiefen Dornröschenschlaf fallen, wird doch mit einem Wandel eher eine positive Veränderung assoziiert. Greta hat uns mit dem Begriff Klima-Krisewachgeküsst – der 100jährige Schlaf der Ignoranz und Verleugnung ist nun zu Ende. Die von ihr geschürte Angst und Panik war erforderlich zum Aufwachen, denn der sanfte Kuss in Form von freundlichen Ermahnungen war zu schwach, wie man am Zustand der Erde ablesen kann. Genauso wenig wie der Prinz wusste, wie er mit der wachgeküssten Prinzessin erfolgreich das Königreich regiert oder eine glückliche Ehe führt, weiß Greta, wie man nun die Erde rettet. Sie hat für die jetzigen Probleme keine Lösungen parat, und dieser Anspruch ist auch völlig absurd. Sie hat viele Menschen wachgeküsst, was wir daraus machen, liegt an uns. Doch eines ist gewiss: Angst zerstört. War sie notwendig zum Wachwerden, so verhindert sie die Rettung der Erde, wenn sie beibehalten wird. Denn Angst führt nur zu Verzweiflung und Resignation. Genau das verhindert die Rettung.

 

Liebe, Vertrauen und Commitment statt Panik und Angst.

Liebe zur Natur und zu jedem Menschen ist die Vorassetzung für eine nachhaltige Heilung. Leben alle Menschen das Commitment, dass unsere Erde bis 2030 geheilt ist und voll funktionsfähig bleibt, WIRD DEM SO SEIN! Momentan sind wir auf eine mögliche Apokalypse ausgerichtet, permanent genährt mit Angst und Schuld. Wenn wir nicht daraufhin steuern wollen, müssen wir unser Commitment auf die Absicht ausrichten, dass die Erde bis 2030 wieder geheilt und funktionsfähig ist. Ist das möglich? Ja! Es wurden schon so viele neue Ideen in den letzten Monaten umgesetzt: Millionen Bäume gepflanzt, Plastikbeutel verbannt, Strände gereinigt, Verfahren entwickelt, um Mikroplastik aus dem Wasser zu entfernen, etc. Sogar Politiker nehmen das Thema Umweltschutz ernster, wenn auch nicht alle. Aber immer wenn eine neue Idee ins Leben gerufen wird, gibt es Widersacher. Beschäftigen wir uns nicht mit ihnen, das kostet nur Zeit und Energie. Überlegen wir stattdessen, welche Idee wir umsetzen oder unterstützen wollen. Das ist sinnvoller! 

© Maria & Stephan Craemer

 

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